Ein Funken Licht in der ewigen Dunkelheit

€ 4,90

Wir leiden öfter an der Vorstellung als an der Wirklichkeit – und dennoch kommen wir von dieser Vorstellung nicht los: von der Liebe. Was sie ist, was sie zerstört, was sie rettet.

Ein Funken Licht in der ewigen Dunkelheit ist ein philosophisches Buch über die Absurdität des Daseins und die Liebe als Antwort darauf. Bernhard Buchhas führt durch die Gedankenwelten von Camus, Heidegger, Rilke, Dostojewski, Schopenhauer und Levinas – nicht als akademische Übung, sondern als persönliches Ringen um die Frage, wie ein Mensch leben soll, der weiß, dass er stirbt.

Das Buch behandelt: die ontologische Grundverfassung des Menschen – Angst, Einsamkeit, Freiheit, Tod; die Liebe als Sprache, Zärtlichkeit, Kristallisation und Versprechen; das Scheitern der Liebe durch Verachtung, Egoismus und Verrat; und schließlich ihre Rettung – durch Mitleid, Vergebung, Demut und das Wagnis des Loslassens.

Geschrieben in Gloggnitz, April 2026

INHALTSVERZEICHNIS

Danksagung

Vorwort

1  Die ontologische Grundverfassung des Menschen

a)  Die Absurdität des Daseins  - Albert Camus

• Das Gefühl der Leere

• Der Überdruss

• Das Grauen oder Entsetzen

• Das Gefühl der Fremdheit

• Der Ekel

b)  Das Leben als Schmerz und Langeweile - Arthur Schopenhauer

c)  Faktizität

• Die Problematisierung des Gegebenen

• Die Unmöglichkeit der Liebe nach Jean-Paul Sartre

d)  Das »Sein zum Tode« und die Endlichkeit – Martin Heidegger

• Die Grenzen der Möglichkeit

• Die ontologische Struktur des Todes

e)  Einsamkeit

• Einsamkeit als Grundpfeiler des Lebens – Arthur Schopenhauer

• Das Versagen des Dialogs - Hans-Georg Gadamer

• Die Resonanzkatastrophe - Hartmut Rosa

• Die Architektur der Relevanz - Michael Zichy

• Das schöpferische Element der Einsamkeit - Friedrich Nietzsche

f)  Angst

• Der Kollaps der Alltagswelt - Martin Heidegger

• »Die Hölle, das sind die Anderen« - Jean Paul Sartre

• Die Geburt der Angst und das Erwachen der Freiheit – Sören Kierkegaard

g)  Freiheit als Aufgabe und Last

• Freiheit als trotzige Bejahung der Existenz - Albert Camus

• Freiheit im Spannungsfeld von Angst und Entscheidung – Sören Kierkegaard

• Der Mensch als Rätsel und ewige Sinnsuche – Fjodor Dostojewskij

h)  Der Mensch als Beziehungswesen

• Die Tiefe des Verstricktseins – Wilhelm Schapp

• Die Korruption der Intimität durch die Macht - Franz Kafka

• Sein ist immer Mit-Sein - Jean-Luc Nancy

• Das Antlitz des Anderen - Emanuel Levinas

• Die Nicht-Objektifizierbarkeit der Person - Max Scheler

2  Die Liebe als Antwort auf die Absurdität des Lebens

a)  Die Einteilung der Liebe

• Eros

• Philia

• Caritas

b)  Das Entstehen der Liebe

• Die Anbetung

• Der Ineinanderblick der Liebenden

• Die erste Kristallbildung

c)  Die Leiblichkeit der Liebe

• Liebe als Krankheit

• Die Zurückweisung der Liebe

d)  Leidenschaft

3  Der sprachliche Raum der Liebenden

• Die ontologische Verfasstheit der Sprache

• Von der logischen Abbildung zur sozialen Praxis – Ludwig Wittgenstein

• Der Akt des Verstehens im Dialog – Hans Georg Gadamer

• Die Ursachen der Kommunikationskluft - Hans Georg Gadamer

• Der Zusammenbruch der Kommunikation – Hans Georg Gadamer

• Die Folgen für die Paarbeziehung

• Das Selbstgespräch des Liebenden

• Sagen ist ein Tun

• Das gebrochene Versprechen – die Zerstörung des Fundaments

4  Lieben und Geliebtwerden

• Zärtlichkeit

• Der Liebesbrief

• Einheit und Wohlwollen

• Die Sehnsucht nach Resonanz und Lebendigkeit - Hartmut Rosa

• Achtung, Würde und Anerkennung - Axel Honneth

• Die Liebe als Wertantwort

• Die Multidimensionalität der Erwartungen

• Der Wert der Vereinigung mit dem Geliebten

• Treue

5  Die Zeitlichkeit der Liebe

• Die Wichtigkeit des Augenblicks

• Dankbarkeit

• Habe ich genug getan?

• Die höchste Form der Liebe – Vergebung und Versöhnung

• Das Warum des Verzeihens

6  Wann endet die Liebe und wann beginnt die Nacht

• Die fünf apokalyptischen Reiter

• Der erste Reiter: Kritik

• Der zweite Reiter: Verachtung

• Der dritte Reiter: Rechtfertigung

• Der vierte Reiter: Mauern und Rückzug

• Der fünfte Reiter: Die Nichteinhaltung der Hierarchie und die Flucht vor der Nähe

• Die Rettungsversuche

• Gescheiterte Rettungsversuche

• Negativität und Ende

7  Die Vernichtung der Liebe

• Der Egoismus – der kolossale Trieb

• Der Problematik der Abgrenzung

• Die psychologische Hölle des radikalen Egoisten

• Das Spannungsfeld von Liebe und Egoismus

• Werther und Lotte: Die literarische Tragödie des idealisierten Gefühls

• Die Grenzen des Altruismus – Dostojewskis „Idiot“

• Die Figur des Hungernden – Knut Hamsun

• Der religiöse Wahn

• Leo Naphta – Die Verlockung des Absoluten

• Monomanie, Besessenheit und das Genie - Konzept

8 Die Rettung der Liebe

• Das Mitleid

• Der Ausweg aus der Hölle – Viktor Frankl

• Die Transzendenz des Selbst

• Die zweite Kristallisation – die Macht der Fantasie

• Die Macht der Imagination

• Die transformative Kraft der Lyrik

• Erkenntnis - Paracelsus, Max Scheler

• Die Vorteile des Lesens von Literatur

• Die besitzlose Liebe – Rainer Maria Rilke

• Haben oder Sein – Erich Fromm

• Die Ontologie von Eigentum und Haben - Wollen

• Geiz als existentielle und soziale Pathologie

• Die psychologischen Wurzeln der Gier

• Die existentielle Spannung zwischen Akkumulation und Hingabe

• Die existentielle Krise und die Notwendigkeit des Seins

• Die Unverfügbarkeit des Lebens – Hartmund Rosa

• Die Unverfügbarkeit als Kern der Resonanz

• Freigebigkeit und Loslassen

• Die zentrale Stellung der Mortalität im ethischen Denken

• Das Sein zum Tode – Martin Heidegger

9  Liebe als die Erzeugung und Geburt im Schönen

• Was ist das Schöne?

• Was ist Tiefe?

• Die Tiefe der Liebe

• Das Risiko – Anne Doufourmantelle

• Das Geheimnis – die Verteidigung des Ungewussten

• Die Schönheit der Ordnung und Proportion

 • Die Grammatik der Ordnungswut

 • Der Glaube als transformative Kraft der Erwartung

 • Vertrauen als existentielles Wagnis

 • Die Dankbarkeit als Spontanität des Geschenktseins

 • Demut und Barmherzigkeit

 • Die Güte als Gnade des Humanismus

 • Die Überforderung des Herzens durch das Schöne – Rainer Maria Rilke

10  Schlussbetrachtung

Wir leiden öfter an der Vorstellung als an der Wirklichkeit – und dennoch kommen wir von dieser Vorstellung nicht los: von der Liebe. Was sie ist, was sie zerstört, was sie rettet.

Ein Funken Licht in der ewigen Dunkelheit ist ein philosophisches Buch über die Absurdität des Daseins und die Liebe als Antwort darauf. Bernhard Buchhas führt durch die Gedankenwelten von Camus, Heidegger, Rilke, Dostojewski, Schopenhauer und Levinas – nicht als akademische Übung, sondern als persönliches Ringen um die Frage, wie ein Mensch leben soll, der weiß, dass er stirbt.

Das Buch behandelt: die ontologische Grundverfassung des Menschen – Angst, Einsamkeit, Freiheit, Tod; die Liebe als Sprache, Zärtlichkeit, Kristallisation und Versprechen; das Scheitern der Liebe durch Verachtung, Egoismus und Verrat; und schließlich ihre Rettung – durch Mitleid, Vergebung, Demut und das Wagnis des Loslassens.

Geschrieben in Gloggnitz, April 2026

INHALTSVERZEICHNIS

Danksagung

Vorwort

1  Die ontologische Grundverfassung des Menschen

a)  Die Absurdität des Daseins  - Albert Camus

• Das Gefühl der Leere

• Der Überdruss

• Das Grauen oder Entsetzen

• Das Gefühl der Fremdheit

• Der Ekel

b)  Das Leben als Schmerz und Langeweile - Arthur Schopenhauer

c)  Faktizität

• Die Problematisierung des Gegebenen

• Die Unmöglichkeit der Liebe nach Jean-Paul Sartre

d)  Das »Sein zum Tode« und die Endlichkeit – Martin Heidegger

• Die Grenzen der Möglichkeit

• Die ontologische Struktur des Todes

e)  Einsamkeit

• Einsamkeit als Grundpfeiler des Lebens – Arthur Schopenhauer

• Das Versagen des Dialogs - Hans-Georg Gadamer

• Die Resonanzkatastrophe - Hartmut Rosa

• Die Architektur der Relevanz - Michael Zichy

• Das schöpferische Element der Einsamkeit - Friedrich Nietzsche

f)  Angst

• Der Kollaps der Alltagswelt - Martin Heidegger

• »Die Hölle, das sind die Anderen« - Jean Paul Sartre

• Die Geburt der Angst und das Erwachen der Freiheit – Sören Kierkegaard

g)  Freiheit als Aufgabe und Last

• Freiheit als trotzige Bejahung der Existenz - Albert Camus

• Freiheit im Spannungsfeld von Angst und Entscheidung – Sören Kierkegaard

• Der Mensch als Rätsel und ewige Sinnsuche – Fjodor Dostojewskij

h)  Der Mensch als Beziehungswesen

• Die Tiefe des Verstricktseins – Wilhelm Schapp

• Die Korruption der Intimität durch die Macht - Franz Kafka

• Sein ist immer Mit-Sein - Jean-Luc Nancy

• Das Antlitz des Anderen - Emanuel Levinas

• Die Nicht-Objektifizierbarkeit der Person - Max Scheler

2  Die Liebe als Antwort auf die Absurdität des Lebens

a)  Die Einteilung der Liebe

• Eros

• Philia

• Caritas

b)  Das Entstehen der Liebe

• Die Anbetung

• Der Ineinanderblick der Liebenden

• Die erste Kristallbildung

c)  Die Leiblichkeit der Liebe

• Liebe als Krankheit

• Die Zurückweisung der Liebe

d)  Leidenschaft

3  Der sprachliche Raum der Liebenden

• Die ontologische Verfasstheit der Sprache

• Von der logischen Abbildung zur sozialen Praxis – Ludwig Wittgenstein

• Der Akt des Verstehens im Dialog – Hans Georg Gadamer

• Die Ursachen der Kommunikationskluft - Hans Georg Gadamer

• Der Zusammenbruch der Kommunikation – Hans Georg Gadamer

• Die Folgen für die Paarbeziehung

• Das Selbstgespräch des Liebenden

• Sagen ist ein Tun

• Das gebrochene Versprechen – die Zerstörung des Fundaments

4  Lieben und Geliebtwerden

• Zärtlichkeit

• Der Liebesbrief

• Einheit und Wohlwollen

• Die Sehnsucht nach Resonanz und Lebendigkeit - Hartmut Rosa

• Achtung, Würde und Anerkennung - Axel Honneth

• Die Liebe als Wertantwort

• Die Multidimensionalität der Erwartungen

• Der Wert der Vereinigung mit dem Geliebten

• Treue

5  Die Zeitlichkeit der Liebe

• Die Wichtigkeit des Augenblicks

• Dankbarkeit

• Habe ich genug getan?

• Die höchste Form der Liebe – Vergebung und Versöhnung

• Das Warum des Verzeihens

6  Wann endet die Liebe und wann beginnt die Nacht

• Die fünf apokalyptischen Reiter

• Der erste Reiter: Kritik

• Der zweite Reiter: Verachtung

• Der dritte Reiter: Rechtfertigung

• Der vierte Reiter: Mauern und Rückzug

• Der fünfte Reiter: Die Nichteinhaltung der Hierarchie und die Flucht vor der Nähe

• Die Rettungsversuche

• Gescheiterte Rettungsversuche

• Negativität und Ende

7  Die Vernichtung der Liebe

• Der Egoismus – der kolossale Trieb

• Der Problematik der Abgrenzung

• Die psychologische Hölle des radikalen Egoisten

• Das Spannungsfeld von Liebe und Egoismus

• Werther und Lotte: Die literarische Tragödie des idealisierten Gefühls

• Die Grenzen des Altruismus – Dostojewskis „Idiot“

• Die Figur des Hungernden – Knut Hamsun

• Der religiöse Wahn

• Leo Naphta – Die Verlockung des Absoluten

• Monomanie, Besessenheit und das Genie - Konzept

8 Die Rettung der Liebe

• Das Mitleid

• Der Ausweg aus der Hölle – Viktor Frankl

• Die Transzendenz des Selbst

• Die zweite Kristallisation – die Macht der Fantasie

• Die Macht der Imagination

• Die transformative Kraft der Lyrik

• Erkenntnis - Paracelsus, Max Scheler

• Die Vorteile des Lesens von Literatur

• Die besitzlose Liebe – Rainer Maria Rilke

• Haben oder Sein – Erich Fromm

• Die Ontologie von Eigentum und Haben - Wollen

• Geiz als existentielle und soziale Pathologie

• Die psychologischen Wurzeln der Gier

• Die existentielle Spannung zwischen Akkumulation und Hingabe

• Die existentielle Krise und die Notwendigkeit des Seins

• Die Unverfügbarkeit des Lebens – Hartmund Rosa

• Die Unverfügbarkeit als Kern der Resonanz

• Freigebigkeit und Loslassen

• Die zentrale Stellung der Mortalität im ethischen Denken

• Das Sein zum Tode – Martin Heidegger

9  Liebe als die Erzeugung und Geburt im Schönen

• Was ist das Schöne?

• Was ist Tiefe?

• Die Tiefe der Liebe

• Das Risiko – Anne Doufourmantelle

• Das Geheimnis – die Verteidigung des Ungewussten

• Die Schönheit der Ordnung und Proportion

 • Die Grammatik der Ordnungswut

 • Der Glaube als transformative Kraft der Erwartung

 • Vertrauen als existentielles Wagnis

 • Die Dankbarkeit als Spontanität des Geschenktseins

 • Demut und Barmherzigkeit

 • Die Güte als Gnade des Humanismus

 • Die Überforderung des Herzens durch das Schöne – Rainer Maria Rilke

10  Schlussbetrachtung